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	<title>blog.berndweiss.net &#187; Schulschwänzen</title>
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	<description>Unter anderem mit diesen Themen: Quantitative Soziologie, Statistik, R &#38; LaTeX</description>
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		<title>Konferenzaktivitäten März/April 2010: Meta-Analysis, Bayes &amp; MCMC, Prekäre Beschäftigungsverhältnisse &amp; Kinderwunsch</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 19:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Weiss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem der aktive Teil des Semester (im Umfang von 8 SWS) vorbei ist, soll nun wieder die Forschung in den Vordergrund treten und es gilt, den Besuch einiger Konferenzen und Workshops vorzubereiten. Und nachdem ich (beziehungsweise ich als Koautor) während des laufenden Semesterbetriebs noch drei Artikel beendet bzw. eingereicht habe, können auch noch ein paar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem der aktive Teil des Semester (im Umfang von 8 SWS) vorbei ist, soll nun wieder die Forschung in den Vordergrund treten und es gilt, den Besuch einiger Konferenzen und Workshops vorzubereiten. Und nachdem ich (beziehungsweise ich als Koautor) während des laufenden Semesterbetriebs noch drei Artikel beendet bzw. eingereicht habe, können auch noch ein paar neue Forschungsergebnisse präsentiert werden.</p>
<h3>Prekäre  Beschäftigungsverhältnisse,  Partnerschaftsqualität und der   aktuelle  Kinderwunsch</h3>
<p><span id="more-893"></span></p>
<p>Mitte März (18./19.3.) wird ein Beitrag von uns (zusammen mit Ina Berninger und Michael Wagner) auf dem <a href="http://www.bib-demographie.de/nn_750246/SharedDocs/Veranstaltungen/DE/2009/bib__workshop__maerz2010.html" target="_blank">Bib-Workshop &#8220;Lebensformen in Krisenzeiten&#8221;</a> präsentiert, der sich mit &#8220;Prekäre  Beschäftigungsverhältnisse,  Partnerschaftsqualität und der  aktuelle  Kinderwunsch&#8221; befasst.</p>
<p>Nachfolgend ein Auszug aus dem Vortragsabstract:</p>
<blockquote><p>Im Beitrag wird untersucht, ob prekäre Beschäftigungsverhältnisse in Form von niedrigem Einkommen oder subjektiver Unzufriedenheit mit der Arbeitsplatzsicherheit, den aktuellen Kinderwunsch beeinflussen. Während das Einkommen von Männern als Haupternährer der Familie einen positiven Effekt auf die Fertilitätsentscheidung haben sollte, führt ein hohes Einkommen bei Frauen zu Opportunitätskosten, welche den aktuellen Kinderwunsch negativ beeinflussen sollten. Die Unzufriedenheit mit der Arbeitsplatzsicherheit resultiert möglicherweise nur bei schlecht ausgebildeten Frauen in einen verstärkten Kinderwunsch. Diese Frauen streben die Mutterschaft an, da sie nicht die Mittel haben, ihre unsichere Beschäftigungssituation zu verbessern.</p>
<p>Des Weiteren wird im Beitrag nicht nur der direkte Effekt der beruflichen Situation auf eine Fertilitätsentscheidung betrachtet, sondern ferner die indirekte, vermittelnde Auswirkung der Partnerschaftsqualität bestimmt. Hierbei wird angenommen, dass ein prekäres Beschäftigungsverhältnis als externer Stressfaktor die Konflikthäufigkeit in Partnerschaften erhöht und das Konfliktverhalten der Partner verschlechtert. Dies führt im Weiteren zu einer niedrigeren Partnerschaftsqualität, was wiederum den aktuellen Kinderwunsch negativ beeinflussen sollte.</p>
<p>Die Analysen basieren auf einer Teilstichprobe des  deutschen  Generations and Gender Surveys. Es werden kinderlose Paare betrachtet, bei denen  der weibliche Partner zwischen 18 und 45 Jahren alt ist.</p>
<p>Erste Analyseergebnisse zeigen, dass der aktuelle Kinderwunsch nur schwach mit der Einkommenssituation und der Zufriedenheit mit der Arbeitsplatzsicherheit assoziiert ist. Sehr deutlich zeigt sich hingegen, dass ein Kinderwunsch umso wahrscheinlicher wird, je besser die Qualität der Partnerschaft ist. Die Konflikthäufigkeit und das Konfliktverhalten vermitteln den Zusammenhang zwischen der Beschäftigungssituation und der Qualität der Partnerschaft. Bei Frauen ist in dieser Hinsicht die Einkommenssituation bedeutsam, für Männer die Zufriedenheit mit der Arbeits-<br />
platzsicherheit. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass ein weiterer Anstieg prekärer Beschäftigungsverhältnisse den Kinderwunsch negativ beeinflusst und damit die Fertilität reduziert.</p></blockquote>
<p>Wir werden unsere Befunde auch noch auf der Frühjahrstagung der Sektionen &#8220;Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse&#8221; und &#8220;Familiensoziologie&#8221; in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie mit dem Titel &#8220;<a href="http://www.demogr.mpg.de/en/press/1631.htm" target="_blank">(Re-)Produktion von Ungleichheit durch Arbeit und Familie. Veränderungen in den 20 Jahren seit der Wende</a>&#8221; vom 15.-16. April 2010 vorstellen.</p>
<h3>Using a Combination of Individual and Aggregate Participant Data in    Meta-Analysis: A Case Study on the Determinants of Unexcused School    Absenteeism</h3>
<p>Ende März geht es dann nach Dortmund auf die <a href="http://www.statistik.tu-dortmund.de/DAGStat2010/en/" target="_blank">DAGStat 2010</a>. Dort werde ich folgendes Paper vorstellen: &#8220;<a href="https://www.conftool.com/dagstat2010/index.php?page=browseSessions&amp;print=yes&amp;form_session=58" target="_blank">Using a Combination of Individual and Aggregate Participant Data in   Meta-Analysis: A Case Study on the Determinants of Unexcused School   Absenteeism</a>&#8220;.</p>
<p>Nachfolgend die Zusammenfassung des Vortrags:</p>
<blockquote><p>Meta-analysis of individual participant data (IPD) are known to be considerably less biased than those based on aggregate participant data (APD). In contrast to many other disciplines, German social scientists are in the comfortable situation of having direct access to most individual participant datasets via the GESIS Data Archive for the Social Sciences. However, some social scientists do not share their datasets but publish their findings in journals or books. So, being interested in conducting a meta-analysis using \emph{all} available evidence, we have to deal with a mixture of APD and IPD. \citet{sutton:2008} introduced a new approach which allows synthesizing both individual level and aggregate level binary outcome data while exploring the effects of binary covariates. These are also available through a combination of individual participant and aggregate level data. This approach is based on a Bayesian framework and BUGS language is used to implement the models.</p>
<p>Based on 11 individual participant datasets, \citet{weiss:2008} conducted a meta-analysis on the determinants of unexcused school absenteeism. In particular, the analysis focused on the interaction between attending the Hauptschule and having a migrational background for the risk of playing truant.This recently developed meta-analytical approach was tested in this case-study. 5 out of 11 datasets (approx. $48.000$ pupils) were artificially aggregated while the other 6 datasets (approx. $9.000$ pupils) remained unchanged. Having a mixture of APD and IPD one could compare the findings of a completely IPD based meta-analysis (11 studies), a reduced IPD meta-analysis (6 studies) as well as a fully APD based meta-analysis with this new approach. Given that a completely IPD based meta-analysis represents the best estimator, this newly developed method rendered the second best. Furthermore the analysis of the reduced IPD dataset resulted in the third-best estimator and completely biased results were obtained by an only APD based meta-analysis.</p></blockquote>
<h3>Finding Thetas in Europe – Applied Bayesian Statistics and MCMC Methods  in the Social Sciences</h3>
<p>Anfang April (8./9. April 2010) findet die initiale Konferenz &#8220;<a href="http://www.fis.uni-koeln.de/findingthetas.html" target="_blank">Finding Thetas in Europe – Applied Bayesian Statistics and MCMC Methods    in the Social Science</a>&#8221; in Mannheim statt, die ich zusammen mit Kölner und Mannheimer Kollegen organisiere &#8212; die meiste Arbeit dürften aber die Mannheimer Kollegen haben. Meines Wissens nach ist dies die erste (auf deutschem Boden) organisierte Zusammenkunft von Sozialwissenschaftler/innen, die Interesse an Bayesianischen &amp; MCMC Methoden haben. Ich bin bereits sehr gespannt&#8230;</p>
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		<title>Potentiale und Probleme von Meta-Analysen in der Soziologie</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2008/09/16/potentiale-und-probleme-von-meta-analysen-in-der-soziologie/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 16:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Themenschwerpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Forschungssynthese]]></category>
		<category><![CDATA[Meta-Analyse]]></category>
		<category><![CDATA[Schulabsentismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schulschwänzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Titel dieses Posts ist auch der Titel eines Beitrags von Michael Wagner und mir, der demnächst in der Zeitschrift &#8220;Sozialer Fortschritt&#8221; erscheint (Ausgabe 10/11 ist ein Sonderheft zum Thema &#8220;Meta-Analyse&#8221; bzw. Forschungsreviews/-synthese). Worum geht es in dem Aufsatz? &#8220;In diesem Beitrag werden Möglichkeiten und Probleme der Anwendung von Meta-Analysen in der Soziologie diskutiert. Während [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Titel dieses Posts ist auch der Titel eines Beitrags von Michael Wagner und mir, der demnächst in der Zeitschrift &#8220;<a href="http://www.duncker-humblot.de/?mnu=1000&amp;cmd=1002&amp;tid=24&amp;pid=26" target="_blank">Sozialer Fortschritt</a>&#8221; erscheint (Ausgabe 10/11 ist ein Sonderheft zum Thema &#8220;Meta-Analyse&#8221; bzw. Forschungsreviews/-synthese). Worum geht es in dem Aufsatz?</p>
<blockquote><p>&#8220;In diesem Beitrag werden Möglichkeiten und Probleme der Anwendung von Meta-Analysen in der Soziologie diskutiert. Während in anderen Fächern Meta-Analysen weit verbreitet sind, ist vor allem die deutschsprachige Soziologie noch weit davon entfernt, diese regelmäßig einzusetzen. Es wird eine einfache Systematik von Meta-Analysen eingeführt, mit der sich disziplinäre Unterschiede gut beschreiben lassen. Anschließend wird dargestellt, dass Meta-Analysen zur Lösung von vier prototypischen Forschungsproblemen beitragen: (1) Beschreibung und (2) Exploration eines Forschungsfeldes, (3) empirische Überprüfung von Hypothesen und (4) Evaluation von Maßnahmen. Der Beitrag endet mit einer Darstellung von typischen Problemen, wie sie sich bei der Anwendung von Meta-Analysen in der Soziologie ergeben&#8221; (250).</p></blockquote>
<p><span id="more-253"></span></p>
<p>Vielleicht noch ein weiteres Zitat, das erläutert, welcher methodologischer Anspruch hinter unseren Ausführungen steht und was sich die Sozialwissenschaften noch stärker zu Eigen machen sollten (siehe Hervorhebung):</p>
<blockquote><p>&#8220;Es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die empirische Überprüfung von Theorien das zentrale Forschungsmotiv in den Sozialwissenschaften darstellt. Allerdings ist diese Überprüfung nicht mit einer empirischen Studie getan, <strong><em>vielmehr sind in der Regel viele empirische Untersuchungen in immer unterschiedlichen Testsituationen nötig</em></strong> (Opp 2005: 201). Sofern also Sozialwissenschaftler der Methodologie des kritischen Rationalismus folgen, die eben keine endgültig wahren Theorien vorsieht, wird ihnen eine ständige Überprüfung aktueller Theoriebildung abverlangt&#8221; (251).</p></blockquote>
<p>Was den Sozialwissenschaften beziehungsweise der Soziologie vielfach noch fehlt, ist eine <em>anerkannte</em> Replikationskultur, die ihren Niederschlag auch in entsprechenden Fachpublikationen findet. Während etwa in der Physik kein Experiment anerkannt wird, wenn nicht mindestens eine weitere Arbeitsgruppe es replizieren kann, gefallen sich große Teile der empirischen Sozialwissenschaften darin, möglichst originell zu sein und jede Studie, jede Befragung als etwas &#8220;Neues&#8221; zu konzipieren. In dem Artikel gehen wir etwa auf das &#8220;Operationalisierungschaos&#8221; zum Schulschwänzen ein. Insgesamt habe ich für meine Diss 15 verschiedene Studien zum Schulabsentismus zusammengetragen, die &#8212; mehr oder minder &#8212; das Schulschwänzen auf 15 verschiedene Arten und Weisen messen. Unter diesen Voraussetzungen einen Befundvergleich vornehmen zu wollen, ist schwierig und die Frage, was die bisherigen Untersuchungen erbracht haben, lässt sich nur schwer beantworten.</p>
<p>(Inwieweit quantitative Forschungssynthesen / Meta-Analysen hier besonders hilfreich sein können, ist Gegenstand meiner Diss beziehungsweise zweier Artikel, die gerade in Arbeit sind.)</p>
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		<title>Artikel zu Partnerschaftsqualität &amp; Partnerschaftskonflikte sowie Schulschwänzen (endlich) erschienen</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Aug 2008 19:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Weiss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen sind (endlich) die zwei Belegexemplare für zwei Artikel von uns eingetroffen, mit denen ich gedanklich schon vor Jahren abgeschlossen habe. Zum einen handelt es sich um den Text &#8220;Stehen Konflikte einer guten Partnerschaft entgegen? Eine empirische Analyse auf Grundlage dyadischer Daten&#8221; (siehe die Blog-Beiträge &#8220;Worüber streiten sich Paare?&#8221; und &#8220;Was sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen sind (endlich) die zwei Belegexemplare für zwei Artikel von uns eingetroffen, mit denen ich gedanklich schon vor Jahren abgeschlossen habe. Zum einen handelt es sich um den Text &#8220;Stehen Konflikte einer guten Partnerschaft entgegen? Eine empirische Analyse auf Grundlage dyadischer Daten&#8221; (siehe die Blog-Beiträge &#8220;<a href="http://www.zahlengesellschaft.de/2008/06/07/woruber-streiten-sich-paare/" target="_blank">Worüber streiten sich Paare?</a>&#8221; und &#8220;<a href="http://www.zahlengesellschaft.de/2007/11/01/was-sich-liebt-das-neckt-sich-konflikte-und-paarstabilitat/" target="_blank">Was sich liebt das neckt sich? Konflikte und Paarstabilität</a>&#8220;), der in dem von Michael Feldhaus und Johannes Huinink herausgegebenen Band &#8220;<a href="http://www.ergon-verlag.de/verz/novitaetenverzeichnis_1.pdf" target="_blank">Neuere Entwicklungen in der Beziehungs- und Familienforschung. Vorstudien zum Beziehungs-und Familienentwicklungspanel (PAIRFAM)</a>&#8221; bei Ergon erschienen ist.</p>
<p><span id="more-243"></span></p>
<p><a href="http://www.zahlengesellschaft.de/wp-content/uploads/2008/08/bild001.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-241" title="bild001" src="http://www.zahlengesellschaft.de/wp-content/uploads/2008/08/bild001-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></p>
<p>Zum anderen geht es um den Sammelband &#8220;<a href="http://shop2.kohlhammer.de/shopX/shops/kohlhammer/appDE/nav_product.php?ID_PRO=4327014&amp;WORLD=   " target="_blank"><span class="capture">Problemverhalten und Gewalt im Jugendalter</span>. <span class="smalltext">Erscheinungsformen, Entstehungsbedingungen, Prävention und Intervention</span></a>&#8220;, der von Scheithauer et al. herausgegeben wurde (Kohlhammer). Dort sind wir (Wagner, Dunkake und Weiß) mit einem Beitrag zu &#8220;Schulschwänzen aus soziologischer Perspektive&#8221; vertreten. Der von mir verfasste Teil ist allerdings seit Erscheinen meiner Disserationsschrift überholt bzw. deutlich/dramatisch weiterentwickelt worden.</p>
<p><a href="http://www.zahlengesellschaft.de/wp-content/uploads/2008/08/bild002.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-242" title="bild002" src="http://www.zahlengesellschaft.de/wp-content/uploads/2008/08/bild002-300x240.jpg" alt="" width="300" height="240" /></a></p>
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		<title>Nachrichten von der eigenen Forschungsfront</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2008/02/07/nachrichten-von-der-eigenen-forschungsfront/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Feb 2008 07:18:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der letzte sinnvolle Beitrag liegt nun bereits etwas zurück und es wird Zeit, wieder etwas Substanz in dieses Weblog zu bringen. Nachfolgend einige Bemerkungen zu dem, was ich in den letzten Monaten bearbeitet habe und was geplant ist. Meta-Analyse als Verfahren der Forschungssynthese in der Soziologie. Dargestellt anhand zweier Fallbeispiele zum Schulabsentismus Die Fertigstellung meiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der letzte sinnvolle Beitrag liegt nun bereits etwas zurück und es wird Zeit, wieder etwas Substanz in dieses Weblog zu bringen. Nachfolgend einige Bemerkungen zu dem, was ich in den letzten Monaten bearbeitet habe und was geplant ist.</p>
<p><strong>Meta-Analyse als Verfahren der Forschungssynthese in der Soziologie. Dargestellt anhand zweier Fallbeispiele zum Schulabsentismus</strong></p>
<p>Die Fertigstellung meiner Promotionsschrift <em>&#8220;Meta-Analyse als Verfahren der Forschungssynthese in der Soziologie. Dargestellt anhand zweier Fallbeispiele zum Schulabsentismus&#8221;</em> habe ich bereits Anfang Dezember 2007 verkündet. Mittlerweile habe ich auch die Disputation erfolgreich abgeschlossen und muss nun meine Arbeit (in welcher Weise auch immer) veröffentlichen. Die Arbeit versucht vor allem methodische Fragestellungen zu beantworten.  In diesem Zusammenhang lassen sich vor allem drei Aufgaben nennen: (1) Durchführung einer Meta-Analyse auf Grundlage von Individualdatensätzen. (2)  Der Frage nachgehen, wie stark sich die Ergebnisse einer auf Individualdaten sowie einer auf Aggregatdaten basierenden Meta-Analyse unterscheiden. (3) Die beispielhafte Anwendung einer vor allem von Sutton et al. (2007) vorgeschlagenen Technik, welche die simultane Verarbeitung von Befundinformationen auf Individual- und Aggregatdatenebene ermöglicht.</p>
<p><span id="more-90"></span></p>
<p>&#8220;Nebenbei&#8221; befasst sich die Arbeit mit der Forschung zum (unentschuldigten) Schulabsentismus. Hier interessieren vor allem zwei Aspekte: (1) Sowohl von Seiten der Wissenschaft als auch von Seiten der Medien besteht ein großes Interesse am Schulschwänzen. Im Rahmen dieser Meta-Analyse wird der Frage nachgegangen, ob die sehr heterogene Datenbasis Hochrechnungen zur Prävalenz des Schulschwänzens in Deutschland zulässt. (2) Eine zweite Meta-Analyse widmet sich dem Zusammenhang zwischen dem Migrationshintergrund von Jugendlichen und ihrer Schwänzhäufigkeit.</p>
<p>Auf dem 21. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften in Dresden werde ich einige Befunde zur Prävalenz des Schulschwänzens vorstellen (siehe <a href="http://141.30.37.165/index.php?cid=xi297y604o46bb0c451b7c3553084064" target="_blank">Forschungsforen, FF 23</a>).</p>
<p><strong>Geplante Aktivitäten im Quanti|Soz|Blog</strong></p>
<p>In den letzten Wochen habe ich zwei Artikel begonnen, sie aber noch nicht vollendet, weil schlicht die Zeit fehlte.  Zum einen sollen es einen Beitrag zum &#8220;<a href="http://thedata.org/" target="_blank">Dataverse Network Project</a>&#8221; geben, beziehungsweise etwas allgemeiner zur Transparenz und Reproduzierbarkeit empirischer Sozialforschung.</p>
<p>Nach wie vor habe ich Lust, ein paar Worte zum Stichwort statistische Signifikanz niederzuschreiben. Anlass war die Debatte in der Wissenswerkstatt <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/2007/12/08/weil-nicht-ist-was-nicht-sein-darf-die-indizien-fuer-erhoehte-leukaemieraten-in-der-naehe-von-kernkraftwerken-haeufen-sich/" target="_blank">um erhöhte Leukämieraten in der Nähe von Kernkraftwerken</a>. Weit bin ich bislang allerdings noch nicht gekommen. Ein paar <a href="http://www.quantisozblog.de/wp-content/uploads/2008/02/foilws07-05.pdf">Folien</a> (ordentliche Quellenangaben fehlen leider) aus unserem Forschungspraktikum &#8220;Vorhersagemodelle der Stabilität von Partnerschaften&#8221; könnte ich aber anbieten.</p>
<p><strong>Lesenswertes aus den unendlichen Weiten des WWW</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://flowingdata.com/" target="_blank">FlowingData</a> hat sich erneuert; sehr sehenswert und gute Artikel.</li>
<li>Im <a href="http://charts.jorgecamoes.com/category/blog/" target="_blank">Charts-Blog</a> wurde eine Serie von Beiträgen gestartet, die sich dem Thema &#8220;10 x 10 Tips to improve your (Excel) charts&#8221; widmen. MS-Excel ist zwar kein Programm, mit dem sich ernsthaft arbeiten lässt. Wenn es sich aber nicht umgehen lässt, dann bitte die Hinweise von Jorge Camoes beachten.</li>
<li>Das <a href="http://sozwiki.de/" target="_blank">Sozwiki </a>von <a href="http://www.sozlog.de/" target="_blank">Tina Günther</a>.</li>
<li>Zahlen &amp; Bilder zu den Vorwahlen in den USA bei <a href="http://politicalarithmetik.blogspot.com/" target="_blank">Political Arithmetik</a>.</li>
<li>Kürzlich entdeckte blogs, allerdings ohne gleich eine unbedingte Empfehlung auszusprechen: <a href="http://criminologia.de/" target="_blank">criminologia</a>, <a href="http://eagereyes.org/" target="_blank">EagerEyes.org</a>, <a href="http://chrisuggen.blogspot.com/" target="_blank">chris uggen&#8217;s weblog</a>, <a href="http://www.rensenieuwenhuis.nl/" target="_blank">Rense Nieuwenhuis</a> (&#8220;strong focus on techniques used in quantitative sociology&#8221;).</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Schulabsentismus &#8212; Soziologische Analysen zum Einfluss von Familie, &#8230;</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2007/10/13/schulabsentismus-soziologische-analysen-zum-einfluss-von-familie/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 03:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Weiss</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich mein Exemplar des von Michael Wagner herausgegebenen Buches zum &#8220;Schulabsentismus&#8221; erhalten. Es ist, wie der Untertitel schon sagt, eine soziologische Analyse des Phänomens unter besonderer Berücksichtigung der drei zentralen Sozialisationsinstanzen Familie, Schule und Freundeskreis. Das Buch ist bei Juventa erschienen (zum Inhalt des Buches). Ich selbst bin mit zwei Beiträgen vertreten. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.quantisozblog.de/wp-content/uploads/2007/10/00006756_000.jpg" alt="00006756_000.jpg" align="left" border="0" hspace="15" width="100" />Gestern habe ich mein Exemplar des von Michael Wagner herausgegebenen Buches zum &#8220;Schulabsentismus&#8221; erhalten.  Es ist, wie der Untertitel schon sagt, eine soziologische Analyse des Phänomens unter besonderer Berücksichtigung der drei zentralen Sozialisationsinstanzen Familie, Schule und Freundeskreis. Das Buch ist bei <a href="http://www.juventa.de/mainframe.html" target="_blank">Juventa</a> erschienen (<a href="http://neu.buchonline.de/pages/details.php?ID=6756&amp;SID=71858d52d3f1de8a8fb6cfdcce3acc1f" target="_blank">zum Inhalt des Buches</a>).</p>
<p><span id="more-55"></span></p>
<p>Ich selbst bin mit zwei Beiträgen vertreten. In &#8220;Wer schwänzt wie häufig die Schule? Eine vergleichende Sekundäranalyse auf Grundlage von 12 deutschen Studien&#8221; wird erstmalig der Versuch unternommen, die (sehr) heterogene Befundlage zur Prävalenz des Schulschwänzens in Deutschland zu beschreiben. Darüber hinaus wurde untersucht, ob sich bezüglich Geschlecht, Schulform, Klassenstufe, Migrationshintergrund sowie Klassenwiederholung als (möglichen) Prädiktoren des Schulschwänzens Zusammenhangsmuster über die einzelnen Studien hinweg erkennen lassen.</p>
<p>Der zweite Text &#8220;Ganztägiger Schulabsentismus an Kölner Hauptschulen. Ergebnisse einer im Jahr 2003 an drei Stichtagen durchgeführten Lehrerbefragung&#8221; erläutert einige Befunde dieser Erhebung. Analysiert wurden sowohl der entschuldigte wie auch unentschuldigte tageweise Schulabsentismus. Ich zitiere mich mal selbst (S. 81):</p>
<blockquote><p>&#8220;Sowohl die bivariaten als auch die multivariaten Analysen belegen, dass beide Formen des Schulabsentismus mit unterschiedlichen Bedingungsfaktoren verknüpft sind. Das entschuldigte Fehlen betrifft vor allem Mädchen und Schüler <em>ohne</em> Migrationshintergrund. Für Schüler, die bereits einmal eine Klasse wiederholt haben, zeigen sich nur im Panelmodell [...] statistisch signifikante Effekte. Außerdem gibt es einen moderaten Anstieg der Fehlquoten bis zur 8. Klasse, danach sinken die Quoten wieder. Der Vergleich der drei Stichtage zeigt keine Unterschiede. Für das unentschuldigte Fehlen offenbaren sich hingegen deutliche Effekte des Wochentages. Der Anteil der schwänzenden Schüler liegt am Freitag um über einen Prozentpunkt höher als an den übrigen Stichtagen. Auch der ?-förmige Verlauf der Fehlquoten über die Klassenstufen ist wesentlich ausgeprägter als beim entschuldigten Fehlen. Betrachtet man die individuellen Merkmalsausprägungen der Schüler, so gehören vor allem solche Schüler zu den Schulschwänzern, die schon einmal eine Klasse wiederholt haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Womit ich allerdings nach wie vor Probleme habe ich das Umschlagbild, das den unsäglichen Titel &#8220;Der Langschläfer&#8221; trägt und damit völlig die komplexen Motivlagen der Jugendlichen verkennt.</p>
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