Archive for the ‘Schulschwänzen’ tag
Konferenzaktivitäten März/April 2010: Meta-Analysis, Bayes & MCMC, Prekäre Beschäftigungsverhältnisse & Kinderwunsch
Nachdem der aktive Teil des Semester (im Umfang von 8 SWS) vorbei ist, soll nun wieder die Forschung in den Vordergrund treten und es gilt, den Besuch einiger Konferenzen und Workshops vorzubereiten. Und nachdem ich (beziehungsweise ich als Koautor) während des laufenden Semesterbetriebs noch drei Artikel beendet bzw. eingereicht habe, können auch noch ein paar neue Forschungsergebnisse präsentiert werden.
Prekäre Beschäftigungsverhältnisse, Partnerschaftsqualität und der aktuelle Kinderwunsch
Potentiale und Probleme von Meta-Analysen in der Soziologie
Der Titel dieses Posts ist auch der Titel eines Beitrags von Michael Wagner und mir, der demnächst in der Zeitschrift “Sozialer Fortschritt” erscheint (Ausgabe 10/11 ist ein Sonderheft zum Thema “Meta-Analyse” bzw. Forschungsreviews/-synthese). Worum geht es in dem Aufsatz?
“In diesem Beitrag werden Möglichkeiten und Probleme der Anwendung von Meta-Analysen in der Soziologie diskutiert. Während in anderen Fächern Meta-Analysen weit verbreitet sind, ist vor allem die deutschsprachige Soziologie noch weit davon entfernt, diese regelmäßig einzusetzen. Es wird eine einfache Systematik von Meta-Analysen eingeführt, mit der sich disziplinäre Unterschiede gut beschreiben lassen. Anschließend wird dargestellt, dass Meta-Analysen zur Lösung von vier prototypischen Forschungsproblemen beitragen: (1) Beschreibung und (2) Exploration eines Forschungsfeldes, (3) empirische Überprüfung von Hypothesen und (4) Evaluation von Maßnahmen. Der Beitrag endet mit einer Darstellung von typischen Problemen, wie sie sich bei der Anwendung von Meta-Analysen in der Soziologie ergeben” (250).
Artikel zu Partnerschaftsqualität & Partnerschaftskonflikte sowie Schulschwänzen (endlich) erschienen
In den letzten Tagen sind (endlich) die zwei Belegexemplare für zwei Artikel von uns eingetroffen, mit denen ich gedanklich schon vor Jahren abgeschlossen habe. Zum einen handelt es sich um den Text “Stehen Konflikte einer guten Partnerschaft entgegen? Eine empirische Analyse auf Grundlage dyadischer Daten” (siehe die Blog-Beiträge “Worüber streiten sich Paare?” und “Was sich liebt das neckt sich? Konflikte und Paarstabilität“), der in dem von Michael Feldhaus und Johannes Huinink herausgegebenen Band “Neuere Entwicklungen in der Beziehungs- und Familienforschung. Vorstudien zum Beziehungs-und Familienentwicklungspanel (PAIRFAM)” bei Ergon erschienen ist.
Nachrichten von der eigenen Forschungsfront
Der letzte sinnvolle Beitrag liegt nun bereits etwas zurück und es wird Zeit, wieder etwas Substanz in dieses Weblog zu bringen. Nachfolgend einige Bemerkungen zu dem, was ich in den letzten Monaten bearbeitet habe und was geplant ist.
Meta-Analyse als Verfahren der Forschungssynthese in der Soziologie. Dargestellt anhand zweier Fallbeispiele zum Schulabsentismus
Die Fertigstellung meiner Promotionsschrift “Meta-Analyse als Verfahren der Forschungssynthese in der Soziologie. Dargestellt anhand zweier Fallbeispiele zum Schulabsentismus” habe ich bereits Anfang Dezember 2007 verkündet. Mittlerweile habe ich auch die Disputation erfolgreich abgeschlossen und muss nun meine Arbeit (in welcher Weise auch immer) veröffentlichen. Die Arbeit versucht vor allem methodische Fragestellungen zu beantworten. In diesem Zusammenhang lassen sich vor allem drei Aufgaben nennen: (1) Durchführung einer Meta-Analyse auf Grundlage von Individualdatensätzen. (2) Der Frage nachgehen, wie stark sich die Ergebnisse einer auf Individualdaten sowie einer auf Aggregatdaten basierenden Meta-Analyse unterscheiden. (3) Die beispielhafte Anwendung einer vor allem von Sutton et al. (2007) vorgeschlagenen Technik, welche die simultane Verarbeitung von Befundinformationen auf Individual- und Aggregatdatenebene ermöglicht.
Schulabsentismus — Soziologische Analysen zum Einfluss von Familie, …
Gestern habe ich mein Exemplar des von Michael Wagner herausgegebenen Buches zum “Schulabsentismus” erhalten. Es ist, wie der Untertitel schon sagt, eine soziologische Analyse des Phänomens unter besonderer Berücksichtigung der drei zentralen Sozialisationsinstanzen Familie, Schule und Freundeskreis. Das Buch ist bei Juventa erschienen (zum Inhalt des Buches).

