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	<title>blog.berndweiss.net &#187; Lehre</title>
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	<description>Unter anderem mit diesen Themen: Quantitative Soziologie, Statistik, R &#38; LaTeX</description>
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		<title>(Un-)Pädagogische Reflektionen zum LdL-Tag in Ludwigsburg</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 17:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Den gestrigen Samstag habe ich in Ludwigsburg auf dem Lernen-durch-Lehren-Tag (LdL) verbracht. Ich wäre selbsttätig vielleicht nicht dorthin gefahren, doch ich wurde freundlich überredet. Um eine Wertung gleich vorwegzunehmen: es war eine interessante Tagung mit ambivalenten Zügen. Ich bin außerdem kein Pädagoge, vermag also die Idee nicht in einen breiteren pädagogischen Methodenkontext einzuordnen. Die insgesamt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den gestrigen Samstag habe ich in Ludwigsburg auf dem <a href="http://www.ph-ludwigsburg.de/lernendurchlehren" target="_blank">Lernen-durch-Lehren-Tag</a> (LdL) verbracht. Ich wäre selbsttätig vielleicht nicht dorthin gefahren, doch ich wurde freundlich überredet. Um eine Wertung gleich vorwegzunehmen: es war eine interessante Tagung mit ambivalenten Zügen. Ich bin außerdem kein Pädagoge, vermag also die Idee nicht in einen breiteren pädagogischen Methodenkontext einzuordnen.</p>
<p>Die insgesamt 15 Workshops wurden von zwei &#8216;Hauptvorträgen&#8217; gerahmt. Der erste Vortrag wurde von Joachim Grzega gehalten und befasste sich mit &#8220;Das Leben für Lerner und Lehrer spannender machen &#8211; Eine Einführung in LdL&#8221;. Für jemanden wie mich war der Vortrag genau richtig, nämlich eine knappe Einführung in LdL. Etwas enttäuschend war die anschließende kurze Diskussion, denn die dort vorgetragenenen Erwiderungen der LdL-Seite auf einige Einwände (&#8220;Kennen wir doch schon; Projektunterricht; &#8230;&#8221;) kamen mir etwas schwach vor. Das mag aber auch an meinem Verständnis gelegen haben&#8230;</p>
<p><span id="more-652"></span></p>
<p>Anschließend gab es drei Workshopphasen mit je 5 parallel angebotenen Workshops. Die von mir besuchten Workshops haben allerdings auch gezeigt, dass der LdL-Gedanke von den Lehrenden bislang unterschiedlich erfolgreich umgesetzt werden konnte. Mir ist dadurch klar geworden, dass u.U. weniger ein Methoden- als möglicherweise eher ein Haltungswechsel im Vordergrund steht.</p>
<p>Die Tagung fand ihr Ende mit einem insgesamt sehenswerten Vortrag (&#8216;<a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/LdL-Treffen-Ludwigsburg/Vortrag">Lange Inkubation, plötzliche Emergenz&#8217;</a>) des &#8216;godfather of LdL&#8217; Jean-Pol Martin. Große Teile des Vortrags fand ich spannend. Für mich etwas ungewohnt waren die anschließenden Ausführungen zu &#8220;<a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Jeanpol/LdL-Treffen-Ludwigsburg/Vortrag#Was_ich_an_Jean_Pol_besonders_sch.C3.A4tze.21">Was ich an Jean Pol besonders schätze!</a>&#8220;.</p>
<p>LdL selbst mag ein überzeugendes Lehr/Lern-Konzept sein und die nächsten Jahre werden zeigen wie gut sich der Ansatz durchsetzten kann. Unabhängig von LdL konnte ich für meine eigene Lehrtätigkeit an der Uni einige gute Gedanken mitnehmen. Die (kostenlose) Tagung  war exzellent und mit großem Engagement organisiert. Die Verbreitung von LdL selbst ist ein gutes Beispiel für die Möglichkeiten des &#8216;Web2.0&#8242;. Denn LdL wird seit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Pol_Martin" target="_blank">Anfang der 1980er Jahre </a>entwickelt und in den letzten (beiden?) Jahren hat die Methodik ungeahnte Verbreitung gefunden. Summa summarum würde ich sagen, dass sich die insgesamt 7 Stunden Fahrt nach Ludwigsburg gelohnt haben (sieht man mal von den durch Wolkenbrüchen überfluteten Straßen, den Hagelschauern und Gewittern ab). Auch wenn ich oben einige kritische Punkte angesprochen habe, so war es doch eine anregende Veranstaltung.</p>
<p>P.S.: Die Haltung zur Evaluation von LdL und der Vergleich mit anderen Methoden ist mir noch nicht ganz klar geworden. Nach meiner Vorstellung sollte eine Lehrmethode, welche die Lernenden motiviert, zu besseren Ergebnissen bei entsprechenden Leistungstests führen.</p>
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