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	<title>blog.berndweiss.net &#187; Jugend</title>
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	<description>Unter anderem mit diesen Themen: Quantitative Soziologie, Statistik, R &#38; LaTeX</description>
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		<title>Schulabsentismus &#8212; Soziologische Analysen zum Einfluss von Familie, &#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 13 Oct 2007 03:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernd Weiss</dc:creator>
				<category><![CDATA[Soziologie]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich mein Exemplar des von Michael Wagner herausgegebenen Buches zum &#8220;Schulabsentismus&#8221; erhalten. Es ist, wie der Untertitel schon sagt, eine soziologische Analyse des Phänomens unter besonderer Berücksichtigung der drei zentralen Sozialisationsinstanzen Familie, Schule und Freundeskreis. Das Buch ist bei Juventa erschienen (zum Inhalt des Buches). Ich selbst bin mit zwei Beiträgen vertreten. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.quantisozblog.de/wp-content/uploads/2007/10/00006756_000.jpg" alt="00006756_000.jpg" align="left" border="0" hspace="15" width="100" />Gestern habe ich mein Exemplar des von Michael Wagner herausgegebenen Buches zum &#8220;Schulabsentismus&#8221; erhalten.  Es ist, wie der Untertitel schon sagt, eine soziologische Analyse des Phänomens unter besonderer Berücksichtigung der drei zentralen Sozialisationsinstanzen Familie, Schule und Freundeskreis. Das Buch ist bei <a href="http://www.juventa.de/mainframe.html" target="_blank">Juventa</a> erschienen (<a href="http://neu.buchonline.de/pages/details.php?ID=6756&amp;SID=71858d52d3f1de8a8fb6cfdcce3acc1f" target="_blank">zum Inhalt des Buches</a>).</p>
<p><span id="more-55"></span></p>
<p>Ich selbst bin mit zwei Beiträgen vertreten. In &#8220;Wer schwänzt wie häufig die Schule? Eine vergleichende Sekundäranalyse auf Grundlage von 12 deutschen Studien&#8221; wird erstmalig der Versuch unternommen, die (sehr) heterogene Befundlage zur Prävalenz des Schulschwänzens in Deutschland zu beschreiben. Darüber hinaus wurde untersucht, ob sich bezüglich Geschlecht, Schulform, Klassenstufe, Migrationshintergrund sowie Klassenwiederholung als (möglichen) Prädiktoren des Schulschwänzens Zusammenhangsmuster über die einzelnen Studien hinweg erkennen lassen.</p>
<p>Der zweite Text &#8220;Ganztägiger Schulabsentismus an Kölner Hauptschulen. Ergebnisse einer im Jahr 2003 an drei Stichtagen durchgeführten Lehrerbefragung&#8221; erläutert einige Befunde dieser Erhebung. Analysiert wurden sowohl der entschuldigte wie auch unentschuldigte tageweise Schulabsentismus. Ich zitiere mich mal selbst (S. 81):</p>
<blockquote><p>&#8220;Sowohl die bivariaten als auch die multivariaten Analysen belegen, dass beide Formen des Schulabsentismus mit unterschiedlichen Bedingungsfaktoren verknüpft sind. Das entschuldigte Fehlen betrifft vor allem Mädchen und Schüler <em>ohne</em> Migrationshintergrund. Für Schüler, die bereits einmal eine Klasse wiederholt haben, zeigen sich nur im Panelmodell [...] statistisch signifikante Effekte. Außerdem gibt es einen moderaten Anstieg der Fehlquoten bis zur 8. Klasse, danach sinken die Quoten wieder. Der Vergleich der drei Stichtage zeigt keine Unterschiede. Für das unentschuldigte Fehlen offenbaren sich hingegen deutliche Effekte des Wochentages. Der Anteil der schwänzenden Schüler liegt am Freitag um über einen Prozentpunkt höher als an den übrigen Stichtagen. Auch der ?-förmige Verlauf der Fehlquoten über die Klassenstufen ist wesentlich ausgeprägter als beim entschuldigten Fehlen. Betrachtet man die individuellen Merkmalsausprägungen der Schüler, so gehören vor allem solche Schüler zu den Schulschwänzern, die schon einmal eine Klasse wiederholt haben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Womit ich allerdings nach wie vor Probleme habe ich das Umschlagbild, das den unsäglichen Titel &#8220;Der Langschläfer&#8221; trägt und damit völlig die komplexen Motivlagen der Jugendlichen verkennt.</p>
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