Archive for the ‘Themenschwerpunkt’ Category
Ein selbst- und fremdevaluierter Rückblick auf meine Lehrveranstaltung “Meta-Analyse” im Sommersemester 2010
An dieser Stelle möchte ich einen kurzen Rückblick auf das vergangene Sommersemester 2010 wagen, das erneut im Zeichen der Meta-Analyse (Vorlesung und Übung im Umfang von 4 Semesterwochenstunden) stand. Ich habe diese Veranstaltung bereit im Wintersemester 2009 und im Sommersemester 2009 gehalten. Über die Evaluationsergebnisse und meine Eindrücke der Veranstaltung im Sommersemester 2009 habe ich mich im Beitrag “Evaluationergebnisse meiner Lehrveranstaltungen im WS08/09 und SS09″ ausgelassen. Dort finden sich auch die alten Evaluationsergebnisse als PDF. Die Studierenden wurden gebeten, ihre Bewertungen in Form von Schulnoten abzugeben. Die aktuellen Evaluationsergebnisse liegen wiederum als PDF vor.
Potentiale und Probleme von Meta-Analysen in der Soziologie
Der Titel dieses Posts ist auch der Titel eines Beitrags von Michael Wagner und mir, der demnächst in der Zeitschrift “Sozialer Fortschritt” erscheint (Ausgabe 10/11 ist ein Sonderheft zum Thema “Meta-Analyse” bzw. Forschungsreviews/-synthese). Worum geht es in dem Aufsatz?
“In diesem Beitrag werden Möglichkeiten und Probleme der Anwendung von Meta-Analysen in der Soziologie diskutiert. Während in anderen Fächern Meta-Analysen weit verbreitet sind, ist vor allem die deutschsprachige Soziologie noch weit davon entfernt, diese regelmäßig einzusetzen. Es wird eine einfache Systematik von Meta-Analysen eingeführt, mit der sich disziplinäre Unterschiede gut beschreiben lassen. Anschließend wird dargestellt, dass Meta-Analysen zur Lösung von vier prototypischen Forschungsproblemen beitragen: (1) Beschreibung und (2) Exploration eines Forschungsfeldes, (3) empirische Überprüfung von Hypothesen und (4) Evaluation von Maßnahmen. Der Beitrag endet mit einer Darstellung von typischen Problemen, wie sie sich bei der Anwendung von Meta-Analysen in der Soziologie ergeben” (250).
Lässt sich das Ausmaß soziologischer Wissensproduktion quantifizieren?
Die Beschäftigung mit (quantitativen) Forschungssynthesen (Stichwort Meta-Analyse) bringt es mit sich, dass ein (fast) automatisches Interesse am Ausmaß der fachdisziplinären Wissensproduktion besteht; schließlich soll der Einsatz der Forschungssynthese gerechtfertigt werden. So schreiben Wagner und Weiß (2006) etwa:
“Der wohl wichtigste Grund für die rasche Entwicklung dieses Forschungsfelds ist die in zahlreichen Disziplinen beobachtbare rasante Expansion der empirischen Forschung, was einige auch als „increasingly chaotic output of contemporary research“ (Hunt 1997: 1) bezeichnen. Selbst Experten eines Forschungsgebiets überblicken nicht mehr den Stand der Forschung. Diese Wissensexplosion ist in der Medizin besonders augenfällig: Heitmann (2001: 41) spricht von über 25000 biomedizinischen Zeitschriften, in denen weltweit jährlich über zwei Millionen Artikel erscheinen.”
Themenschwerpunkt: Quantitative Forschungssynthesen / Meta-Analyse
Welche roten Fäden durchziehen dieses Weblog? Themenschwerpunkte dienen der kommentierten Zusammenfassung der aus meiner Sicht wichtigsten Beiträge.
Meine Dissertationsschrift “Meta-Analyse als Verfahren der Forschungssynthese in der Soziologie. Dargestellt anhand zweier Fallbeispiele zum Schulabsentismus” befasst sich vor allem mit methodischen Fragen der Durchführen von Forschungssynthesen in der Soziologie. Diese werden in “Nachrichten von der eigenen Forschungsfront” skizziert.
Themenschwerpunkt: Schulabsentismus / Schulschwänzen / Schulverweigerung
Welche roten Fäden durchziehen dieses Weblog? Themenschwerpunkte dienen der kommentierten Zusammenfassung der aus meiner Sicht wichtigsten Beiträge.
Der Artikel “Schulabsentismus — Soziologische Analysen zum Einfluss von Familie, …” stellt das gleichnamige und von Michael Wagner herausgegebene Buch vor.
Themenschwerpunkt: Partnerschaftskonflikte / Partnerschaftsstabilität / Partnerschaftsqualität
Welche roten Fäden durchziehen dieses Weblog? Themenschwerpunkte dienen der kommentierten Zusammenfassung der aus meiner Sicht wichtigsten Beiträge.
Zentrale Befunde des Kölner Forschungsprojektes “Paarkonflikte, Kommunikation und die Stabilität von Partnerschaften” finden sich im Beitrag “Ergebnisse des Kölner Projektes ‘Paarkonflikte, …’ — Folien verfügbar“.
Themenschwerpunkt: Tücken und Techniken der empirischen Sozialforschung
Welche roten Fäden durchziehen dieses Weblog? Themenschwerpunkte dienen der kommentierten Zusammenfassung der aus meiner Sicht wichtigsten Beiträge.
Unter dieser Rubrik werden zumeist Detailprobleme aus dem weiten Feld der empirischen Sozialforschung aufgegriffen. So mache ich mir beispielsweise “Spontane und eher kritische Gedanken zum Scholarz.survey” — doch es gilt auch die anschließenden Reaktionen der von mir kritisierten Befragung zu beachten.
Themenschwerpunkte dieses Weblogs
Welche roten Fäden durchziehen dieses Weblog? Es gibt vier Themenschwerpunkte:
1. Quantitative Forschungssynthesen / Meta-Analyse
2. Schulabsentismus / Schulschwänzen / Schulverweigerung
3. Partnerschaftskonflikte / Partnerschaftsstabilität / Partnerschaftsqualität
4. Tücken und Techniken der empirischen Sozialforschung

