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Unter anderem mit diesen Themen: Quantitative Soziologie, Statistik, R & LaTeX

Archive for the ‘Daten’ Category

Evaluationergebnisse meiner Lehrveranstaltungen im WS08/09 und SS09

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Blogs von Wissenschaftlern können unter anderem den Zweck verfolgen, etwas mehr Transparenz in das Wissenschaftsgeschäft im Allgemeinen und das universitäre Leben im Besonderen zu bringen. Dazu gehört auch die Lehre und eine sehr kurze Recherche zeigt, dass sich noch nicht besonders viele Lehrende in den Wissenschaften kritisch mit ihrer eigenen Lehre auseinander gesetzt haben — sollte ich falsch liegen, so wäre ich natürlich über entsprechende Hinweise mehr als erfreut. Beginnen möchte ich an dieser Stelle mit dem öffentlichen Wissenschaftler per se, nämlich Christian Spannagel. Als öffentlicher Wissenschaftler reflektiert er (natürlich…) über das Aktive[..] Plenum: Feedback der Studierenden (hier Teil II). Vor kurzem (vorgestern) bin ich dann wieder auf orderfromnoise Aufmerksam geworden, wo sich Jan-Hendrik Passoth fragt, “Was tun mit Evaluationen?“. Dass Lehrevaluationen allein noch nicht für bessere Studienbedingungen sorgen, wird auf dem Academics.Blog unter der Überschrift “Macht der Blick in den Spiegel wirklich schöner?” thematisiert. Kritische Gedanken zu “Die Schwierigkeit der Lehrevaluation” finden sich auch bei Gabi Reinmann. Mir geht es in diesem Beitrag aber gar nicht darum, Lehrevaluationen zu hinterfragen. Ich setzte (zumindest teilweise) ihre Sinnhaftigkeit voraus und möchte im Folgenden über die Evaluation meiner eigenen Veranstaltungen reflektieren und, in gewisser Weise, Studierenden eine Entscheidungsgrundlage bieten, sich möglicherweise für eine meiner Veranstaltungen zu entscheiden.

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Written by Bernd Weiss

August 11th, 2009 at 8:57 pm

1+1<2: Die Analyse dyadischer Daten am Beispiel des Zusammenhangs von Konflikthäufigkeit und Partnerschaftszufriedenheit

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(Familien-)Soziologische Paarforschung hat lange Zeit die Existenz beider Partner ignoriert und in entsprechenden Erhebungen wurde lediglich ein Partner befragt. Ein wirkliches Verständnis partnerschaftlicher Prozesse kann aber nur erlangt werden, wenn die (möglichst unabhängig voneinander erhobenen) Angaben beider Partner vorliegen. Die Angaben beider Partner sind allerdings nicht unabhängig voneinander, so dass in statistischen Analysen diese Abhängigkeit berücksichtigt werden muss. Der Vortrag “1+1<2: Die Analyse dyadischer Daten am Beispiel…” befasst sich mit diesem Problem und stellt einige Analyseansätze vor. Gehalten wurde der Vortrag anlässlich der von den beiden Methoden-Sektionen der DGS organisierten Tagung “Wozu empirische Sozialforschung?“. Read the rest of this entry »

Written by Bernd Weiss

April 18th, 2009 at 6:28 pm

Meine drei Prinzipien der Datenanalyse oder: Alle Macht dem Code

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Einführende Worte

Im nachfolgenden Text versuche ich relativ einfach und nicht auf Fachartikel-Niveau die für mich relevanten Punkte der statistischen Datenanalyse darzulegen. Die Idee zu einem solchen Blogbeitrag besteht schon länger und es gab auch schon Textfragmente. Die Motivation, den Artikel fertig zu stellen, habe ich durch den Beitrag “Ich plotte – also bin ich” auf dem Blog “Hinterm Mond gleich links” erhalten. Die dort sowohl im Artikel als auch in den Kommentaren vorgebrachten Einstellungen provozieren den Puristen in mir. Konkret ging es um das Nachbearbeiten einer Grafik, das heißt der Visualisierung von Daten. Dort ist dann von “nachträglich im Bild [d.h. der Grafik, BW] rumzupfuschen” oder “Diagramme meistens in Corel Draw” nachbauen die Rede. Der Pragmatiker (das ist der Gegenspieler des Puristen, s.o) in mir weiß natürlich auch, dass es Situationen geben kann, wo es zu einem solchen Vorgehen keine Alternative gibt (1 Stunde vor einer deadline o.ä.). Insofern wird nachfolgend ein idealisiertes Vorgehen beschrieben, dem auch ich nicht immer vollständig entsprechen kann und das natürlich über meine Kritik an “Ich plotte – also bin ich” weit hinausgeht.

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Written by Bernd Weiss

December 13th, 2008 at 2:16 pm

Eine unvollständige Übersicht von empirischen Studien zum Thema Weblogs

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Vor einiger Zeit habe ich einen (auf eigenen Wunsch namenlosen) Praktikanten gebeten, sich im WWW umzusehen, welche empirischen Untersuchungen es gibt, die sich mit dem Phänomen Weblogs befassen. Die Ergebnisse dieser Recherche wurden mit einer bereits von mir angelegten Sammlung kombiniert und herausgekommen ist eine etwa 30 Einträge umfassende Liste, die u.a. folgende Merkmale enthält:

  • Name der Untersuchung
  • Beginn und Ende
  • Fallzahl
  • URL
  • Verantwortlicher/Institution
  • Untersuchungsgegenstand
  • Methodologie

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Written by Bernd Weiss

November 17th, 2008 at 8:55 pm

Posted in Blogometrie, Daten, Social Media

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Wenn Statistik irritiert – Methodische Anmerkungen zum Beitrag “Erosion der Intensivleserschaft” in der M&K 4/2007

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Vorbemerkungen

Eigentlich war es meine Absicht, die nachfolgende Kritik eines Aufsatzes von Kolo und Meyer-Lucht bei der M&K als ‘ordentliche’ Replik einzureichen.[1] Ich habe mit einigen Kolleginnen und Kollegen darüber gesprochen, mir auswärtigen Rat eingeholt und dann den Beitrag etwa 6 Monate liegen lassen. In den letzten Tagen habe ich meine Kritik nochmals ‘hervorgekramt’, habe mich vor allem etwas mit Zeitreihenanalyse beschäftigt und gemerkt, dass Teile meiner Kritik eine durchaus gängige Praxis kritisieren, was diese Kritik wiederum etwas (nicht völlig; etwa die Regression von Anteilswerten) ins Leere laufen lässt. Hinzu kommt, dass es keine fundamentale Kritik ist und die Kernaussage des Artikels, nach der es zu einer „Erosion der Intensivleserschaft“ kommt und „Nachrichtensites“ den Printmedien Nutzer streitig machen, nicht in Frage gestellt wird. Unter diesen Voraussetzungen kommt mir eine Replik bei der M&K etwas übertrieben vor, und daher habe ich mich dazu entschlossen, meine Überlegungen hier auf der Zahlen|Gesellschaft zu veröffentlichen. Zwei weitere Einschränkungen: (1) Es ist kein fertiger Fachartikel, siehe dazu auch die “Zahlen|Gesellschaft als Experimentierfeld“. (2) (Fast) Unnötig zu erwähnen, dass ich hier ausschließlich meine persönliche Meinung vertrete.

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Written by Bernd Weiss

October 27th, 2008 at 8:18 pm

Die Glaubwürdigkeit von Blogs nach Nutzer- und Motivgruppen

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Ein Religionswissenschaftler wirft die Glaubens-, äh, Glaubwürdigkeitsfrage auf

Wer sonst als ein Religionswissenschaftler — nämlich Michael Blume –, hätte die Debatte um die Glaubwürdigkeit von Blogs anstoßen können. In der ARD/ZDF-Online-Studie 2008 wurden Leser wie auch Blogger befragt und diese kommen mehrheitlich zu dem Schluss, dass die auf Weblogs verbreiteten Informationen nicht glaubwürdig sind. In dem Beitrag “ARD/ZDF-Online-Studie 2008 kurz angewärmt” habe ich die Frage aufgeworfen, ob auch Wissenschafts-/WissenschaftlerInnen-Blogs ein Glaubwürdigkeitsproblem haben. Kurz: Wie sinnvoll ist die Annahme, Blogs aller Colour hätten in gleichem Ausmaß Schwierigkeiten damit, ihre Inhalte glaubwürdig an die Frau oder den Mann zu bringen?

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Written by Bernd Weiss

September 26th, 2008 at 10:06 pm

ARD/ZDF-Online-Studie 2008 kurz angewärmt

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Vor etwa 2 Monaten wurde die ARD/ZDF-Online-Studie 2008 veröffentlicht (“Weihnachten war gestern“). Ich habe davon nicht so viel mitbekommen, weil ich off-line außer Landes war. Meine Aufmerksam wurde von Michael Blumes Beitrag “Weblogs in der Krise? Befunde der ARD/ZDF-Onlinestudie” geweckt und so habe ich in einer stillen Minute einen genaueren Blick auf den Teil “Mitmachnetz 2.0 – Rege Beteiligung nur in Communities” (alle aufgeführten Zahlen wurden diesem Text entnommen) geworfen, um Michaels Beitrag zu kommentieren. Unseligerweise kann man das nun nicht mehr so einfach machen, also habe ich beschlossen, einen kurzen Beitrag zu schreiben, den man an verschiedenen Stellen noch ausbauen könnte, doch dazu fehlt mir die Zeit — ist ja eigentlich auch nur ein Kommentar.

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Written by Bernd Weiss

September 25th, 2008 at 7:55 am

Artikel zu Partnerschaftsqualität & Partnerschaftskonflikte sowie Schulschwänzen (endlich) erschienen

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In den letzten Tagen sind (endlich) die zwei Belegexemplare für zwei Artikel von uns eingetroffen, mit denen ich gedanklich schon vor Jahren abgeschlossen habe. Zum einen handelt es sich um den Text “Stehen Konflikte einer guten Partnerschaft entgegen? Eine empirische Analyse auf Grundlage dyadischer Daten” (siehe die Blog-Beiträge “Worüber streiten sich Paare?” und “Was sich liebt das neckt sich? Konflikte und Paarstabilität“), der in dem von Michael Feldhaus und Johannes Huinink herausgegebenen Band “Neuere Entwicklungen in der Beziehungs- und Familienforschung. Vorstudien zum Beziehungs-und Familienentwicklungspanel (PAIRFAM)” bei Ergon erschienen ist.

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Written by Bernd Weiss

August 24th, 2008 at 9:17 pm

Lässt sich das Ausmaß soziologischer Wissensproduktion quantifizieren?

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Die Beschäftigung mit (quantitativen) Forschungssynthesen (Stichwort Meta-Analyse) bringt es mit sich, dass ein (fast) automatisches Interesse am Ausmaß der fachdisziplinären Wissensproduktion besteht; schließlich soll der Einsatz der Forschungssynthese gerechtfertigt werden. So schreiben Wagner und Weiß (2006) etwa:

“Der wohl wichtigste Grund für die rasche Entwicklung dieses Forschungsfelds ist die in zahlreichen Disziplinen beobachtbare rasante Expansion der empirischen Forschung, was einige auch als „increasingly chaotic output of contemporary research“ (Hunt 1997: 1) bezeichnen. Selbst Experten eines Forschungsgebiets überblicken nicht mehr den Stand der Forschung. Diese Wissensexplosion ist in der Medizin besonders augenfällig: Heitmann (2001: 41) spricht von über 25000 biomedizinischen Zeitschriften, in denen weltweit jährlich über zwei Millionen Artikel erscheinen.”

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Written by Bernd Weiss

August 9th, 2008 at 8:31 pm

Ergebnisse des Kölner Projektes „Paarkonflikte, …“ — Folien verfügbar

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Die Folien (foilmuenchen20080612-02print.pdf) meines Vortrags auf der 5. Schwerpunkttagung des DFG-Schwerpunktprogramms 1161 in München sind verfügbar. Sie geben einen Überblick über unsere Arbeiten im Rahmen des Kölner Forschungsprojektes “Paarkonflikte, Kommunikation und die Stabilität von Partnerschaften“.

Written by Bernd Weiss

June 14th, 2008 at 5:45 pm

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