Archive for the ‘Blogometrie’ Category
Eine unvollständige Übersicht von empirischen Studien zum Thema Weblogs
Vor einiger Zeit habe ich einen (auf eigenen Wunsch namenlosen) Praktikanten gebeten, sich im WWW umzusehen, welche empirischen Untersuchungen es gibt, die sich mit dem Phänomen Weblogs befassen. Die Ergebnisse dieser Recherche wurden mit einer bereits von mir angelegten Sammlung kombiniert und herausgekommen ist eine etwa 30 Einträge umfassende Liste, die u.a. folgende Merkmale enthält:
- Name der Untersuchung
- Beginn und Ende
- Fallzahl
- URL
- Verantwortlicher/Institution
- Untersuchungsgegenstand
- Methodologie
Wenn Statistik irritiert – Methodische Anmerkungen zum Beitrag “Erosion der Intensivleserschaft” in der M&K 4/2007
Vorbemerkungen
Eigentlich war es meine Absicht, die nachfolgende Kritik eines Aufsatzes von Kolo und Meyer-Lucht bei der M&K als ‘ordentliche’ Replik einzureichen.[1] Ich habe mit einigen Kolleginnen und Kollegen darüber gesprochen, mir auswärtigen Rat eingeholt und dann den Beitrag etwa 6 Monate liegen lassen. In den letzten Tagen habe ich meine Kritik nochmals ‘hervorgekramt’, habe mich vor allem etwas mit Zeitreihenanalyse beschäftigt und gemerkt, dass Teile meiner Kritik eine durchaus gängige Praxis kritisieren, was diese Kritik wiederum etwas (nicht völlig; etwa die Regression von Anteilswerten) ins Leere laufen lässt. Hinzu kommt, dass es keine fundamentale Kritik ist und die Kernaussage des Artikels, nach der es zu einer „Erosion der Intensivleserschaft“ kommt und „Nachrichtensites“ den Printmedien Nutzer streitig machen, nicht in Frage gestellt wird. Unter diesen Voraussetzungen kommt mir eine Replik bei der M&K etwas übertrieben vor, und daher habe ich mich dazu entschlossen, meine Überlegungen hier auf der Zahlen|Gesellschaft zu veröffentlichen. Zwei weitere Einschränkungen: (1) Es ist kein fertiger Fachartikel, siehe dazu auch die “Zahlen|Gesellschaft als Experimentierfeld“. (2) (Fast) Unnötig zu erwähnen, dass ich hier ausschließlich meine persönliche Meinung vertrete.
Die Glaubwürdigkeit von Blogs nach Nutzer- und Motivgruppen
Ein Religionswissenschaftler wirft die Glaubens-, äh, Glaubwürdigkeitsfrage auf
Wer sonst als ein Religionswissenschaftler — nämlich Michael Blume –, hätte die Debatte um die Glaubwürdigkeit von Blogs anstoßen können. In der ARD/ZDF-Online-Studie 2008 wurden Leser wie auch Blogger befragt und diese kommen mehrheitlich zu dem Schluss, dass die auf Weblogs verbreiteten Informationen nicht glaubwürdig sind. In dem Beitrag “ARD/ZDF-Online-Studie 2008 kurz angewärmt” habe ich die Frage aufgeworfen, ob auch Wissenschafts-/WissenschaftlerInnen-Blogs ein Glaubwürdigkeitsproblem haben. Kurz: Wie sinnvoll ist die Annahme, Blogs aller Colour hätten in gleichem Ausmaß Schwierigkeiten damit, ihre Inhalte glaubwürdig an die Frau oder den Mann zu bringen?
ARD/ZDF-Online-Studie 2008 kurz angewärmt
Vor etwa 2 Monaten wurde die ARD/ZDF-Online-Studie 2008 veröffentlicht (“Weihnachten war gestern“). Ich habe davon nicht so viel mitbekommen, weil ich off-line außer Landes war. Meine Aufmerksam wurde von Michael Blumes Beitrag “Weblogs in der Krise? Befunde der ARD/ZDF-Onlinestudie” geweckt und so habe ich in einer stillen Minute einen genaueren Blick auf den Teil “Mitmachnetz 2.0 – Rege Beteiligung nur in Communities” (alle aufgeführten Zahlen wurden diesem Text entnommen) geworfen, um Michaels Beitrag zu kommentieren. Unseligerweise kann man das nun nicht mehr so einfach machen, also habe ich beschlossen, einen kurzen Beitrag zu schreiben, den man an verschiedenen Stellen noch ausbauen könnte, doch dazu fehlt mir die Zeit — ist ja eigentlich auch nur ein Kommentar.
Spontane und eher kritische Gedanken zum Scholarz.survey
scholarz.net ist eine Online-Software für Wissenschaftler, die eine Reihe von Web2.0-Merkmale aufweist. Doch es wird nicht nur Software entwickelt, sondern auch sozialwissenschaftliche Forschung betrieben, nämlich im Rahmen des Forschungsprojekt “Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“. Die Umfrage (“scholarz.survey”) richtet sich an Doktoranden und junge Wissenschaftler. Wissenschaftlerinnen dürfen leider nicht mitmachen (“Sehr geehrte Wissenschaftler”).
Ein Tool zur automatischen Erfassung von blog posts sucht…
…testwillige Personen. Dazu kan man auf der Political Methodology E-Mail List den folgenden Aufruf von Stuart Shulman lesen:
Some of you know I have a new penchant for tool-building. Well, the latest creation of the QDAP lab is a blog scraping tool. The tool is designed to allow you to set up accounts to automatically capture blog posts on one or several blogs and to archive the data in a plain text format “ready-to-be-coded” inside QDAP’s Coding Analysis Toolkit.
Lesenswertes “Social Media Research Blog”
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