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	<title>Comments on: Spontane und eher kritische Gedanken zum Scholarz.survey</title>
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	<description>Unter anderem mit diesen Themen: Quantitative Soziologie, Statistik, R &#38; LaTeX</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Aug 2010 11:26:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Bernd</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2008/06/04/spontane-und-eher-kritische-gedanken-zum-scholarzsurvey/comment-page-1/#comment-179</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2008 08:14:43 +0000</pubDate>
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		<description>@Missings: Danke für die Literatur, sieht interessant aus. 

Ich sammle gerade Infos aus erster Hand von den Kollegen aus der Marktforschung. Es scheint keine eindeutige Linie (Antwort erzwingen oder nicht) zu geben. Ich lasse es Dich wissen, wenn ich mehr weiß.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Missings: Danke für die Literatur, sieht interessant aus. </p>
<p>Ich sammle gerade Infos aus erster Hand von den Kollegen aus der Marktforschung. Es scheint keine eindeutige Linie (Antwort erzwingen oder nicht) zu geben. Ich lasse es Dich wissen, wenn ich mehr weiß.</p>
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		<title>By: Johannes Moskaliuk</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2008/06/04/spontane-und-eher-kritische-gedanken-zum-scholarzsurvey/comment-page-1/#comment-178</link>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 16:05:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.quantisozblog.de/?p=156#comment-178</guid>
		<description>@Missings: ja, da gibt&#039;s empirische Belege z.B. 
Stieger, S., Reips, U., and Voracek, M. (2007)  --&gt; DOI= http://dx.doi.org/10.1002/asi.v58:11</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Missings: ja, da gibt&#8217;s empirische Belege z.B.<br />
Stieger, S., Reips, U., and Voracek, M. (2007)  &#8211;&gt; DOI= <a href="http://dx.doi.org/10.1002/asi.v58:11" rel="nofollow">http://dx.doi.org/10.1002/asi.v58:11</a></p>
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		<title>By: Bernd</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2008/06/04/spontane-und-eher-kritische-gedanken-zum-scholarzsurvey/comment-page-1/#comment-177</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 15:16:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.quantisozblog.de/?p=156#comment-177</guid>
		<description>@ Missings: Mir persönlich ist es immer lieber, ich behalte die komplette Kontrolle über das Befragungsverhalten. Ich habe mir verkniffen, noch auf t.n.z, w.n. und k.a. hinzuweisen. Sauber wäre es aber gewesen, diese Möglichkeiten noch aufzunehmen.

Tatsächlich würde mich interessieren, ob sich bei Online-Befragungen mehr Abbrüche durch den Antwortzwang oder ohne diesen zeigen. 

@ Mittelkategorie: Wir haben in unserer Paarbefragung nach der Häufigkeit von Konflikten folgende Vorgaben gemacht: 

1: nie
2: sehr selten 
3: gelegentlich 
4: häufig 
5: sehr häufig

Ich bin nicht der Meinung, dass man bei einer Häufigkeitsabfrage eine (inhaltlich bedeutsame) Mittelkategorie braucht. Und „ich kann mich nicht entscheiden“ ist &quot;weiß nicht&quot; (s.o.).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ Missings: Mir persönlich ist es immer lieber, ich behalte die komplette Kontrolle über das Befragungsverhalten. Ich habe mir verkniffen, noch auf t.n.z, w.n. und k.a. hinzuweisen. Sauber wäre es aber gewesen, diese Möglichkeiten noch aufzunehmen.</p>
<p>Tatsächlich würde mich interessieren, ob sich bei Online-Befragungen mehr Abbrüche durch den Antwortzwang oder ohne diesen zeigen. </p>
<p>@ Mittelkategorie: Wir haben in unserer Paarbefragung nach der Häufigkeit von Konflikten folgende Vorgaben gemacht: </p>
<p>1: nie<br />
2: sehr selten<br />
3: gelegentlich<br />
4: häufig<br />
5: sehr häufig</p>
<p>Ich bin nicht der Meinung, dass man bei einer Häufigkeitsabfrage eine (inhaltlich bedeutsame) Mittelkategorie braucht. Und „ich kann mich nicht entscheiden“ ist &#8220;weiß nicht&#8221; (s.o.).</p>
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		<title>By: Johannes Moskaliuk</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2008/06/04/spontane-und-eher-kritische-gedanken-zum-scholarzsurvey/comment-page-1/#comment-176</link>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 14:29:42 +0000</pubDate>
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		<description>Was wäre die Forschung ohne heitere Minuten. Und Soziologen müssen halt manchmal über Psychologen lachen ;-)

Was die Missings angeht: Das methodisch sauberste Vorgehen ist sicherlich neben der Lickertskala zwei weitere Items einzusetzen, nämlich &quot;weiß ich nicht / kenne ich nicht&quot; und &quot;keine Antwort&quot;. Dann kann ich alle drei Missing Arten unterscheiden MCAR (jemand vergisst eine Frage oder klickt einfach mal durch), MAR (jemand kennt z.B. das Tool nicht und kann nicht antworten) und NI/NMAR (jemand will nicht antworten).  Ni/NMAR ist beim aktuellen FB eher unwahrscheinlich (da erheben wir außerdem die Abbrüche), deshalb genügte mir die Unterscheidung zwischen MCAR und MAR, und das funktioniert mit der vorliegenden Version, und durch den nicht vorhandenen Antwortzwang und das fehlen des Items (keine Angaben) wird die Usability und Akzeptanz erhöht. 

Die Frage nach der Mittelkategorie ist ja die alte Diskussion: Hast Du einen guten Vorschlag für &quot;weder noch&quot;, der in der Mitte einer Häufigkeitsskala liegt und das &quot;ich kann mich nicht entscheiden&quot; ausdrückt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was wäre die Forschung ohne heitere Minuten. Und Soziologen müssen halt manchmal über Psychologen lachen <img src='http://blog.berndweiss.net/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Was die Missings angeht: Das methodisch sauberste Vorgehen ist sicherlich neben der Lickertskala zwei weitere Items einzusetzen, nämlich &#8220;weiß ich nicht / kenne ich nicht&#8221; und &#8220;keine Antwort&#8221;. Dann kann ich alle drei Missing Arten unterscheiden MCAR (jemand vergisst eine Frage oder klickt einfach mal durch), MAR (jemand kennt z.B. das Tool nicht und kann nicht antworten) und NI/NMAR (jemand will nicht antworten).  Ni/NMAR ist beim aktuellen FB eher unwahrscheinlich (da erheben wir außerdem die Abbrüche), deshalb genügte mir die Unterscheidung zwischen MCAR und MAR, und das funktioniert mit der vorliegenden Version, und durch den nicht vorhandenen Antwortzwang und das fehlen des Items (keine Angaben) wird die Usability und Akzeptanz erhöht. </p>
<p>Die Frage nach der Mittelkategorie ist ja die alte Diskussion: Hast Du einen guten Vorschlag für &#8220;weder noch&#8221;, der in der Mitte einer Häufigkeitsskala liegt und das &#8220;ich kann mich nicht entscheiden&#8221; ausdrückt.</p>
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		<title>By: Bernd</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2008/06/04/spontane-und-eher-kritische-gedanken-zum-scholarzsurvey/comment-page-1/#comment-175</link>
		<dc:creator>Bernd</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 13:39:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.quantisozblog.de/?p=156#comment-175</guid>
		<description>Hallo Johannes,

ich danke für Deine Reaktion auf meinen Kommentar.

Mit &quot;weder noch&quot; stimmt die Formulierung einfach nicht -- das ist weniger eine Frage nach der Anzahl der Ausprägungen. Vielleicht passt &quot;manchmal&quot; besser. Dann ist es natürlich keine Mittelkategorie, die es aber eigentlich bei Häufigkeiten auch nicht geben kann, oder?

Bzgl. des &quot;Durchklickens&quot; des Fragebogens werde ich mir noch einmal Rat bei Fachleuten holen. Ich bin der Meinung, dass (zumindest theoretisch) für jedes Item die Chance einer (aus Sicht des/der Befragten) sinnvollen Antwort geben sein sollte. System missings zu produzieren halte ich für weniger sinnvoll -- ich will mich bei diesem Thema aber auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen...

Ich hoffe, Du siehst mir meine &quot;heiteren Minuten&quot; nach, die ich tatsächlich hatte; ein unsachliches &quot;Sich-lustig-machen&quot; war jedoch nicht meine Absicht. 

Ansonsten bin ich auf die Auswertungen gespannt und freue mich auf die ersten Ergebnisse.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Johannes,</p>
<p>ich danke für Deine Reaktion auf meinen Kommentar.</p>
<p>Mit &#8220;weder noch&#8221; stimmt die Formulierung einfach nicht &#8212; das ist weniger eine Frage nach der Anzahl der Ausprägungen. Vielleicht passt &#8220;manchmal&#8221; besser. Dann ist es natürlich keine Mittelkategorie, die es aber eigentlich bei Häufigkeiten auch nicht geben kann, oder?</p>
<p>Bzgl. des &#8220;Durchklickens&#8221; des Fragebogens werde ich mir noch einmal Rat bei Fachleuten holen. Ich bin der Meinung, dass (zumindest theoretisch) für jedes Item die Chance einer (aus Sicht des/der Befragten) sinnvollen Antwort geben sein sollte. System missings zu produzieren halte ich für weniger sinnvoll &#8212; ich will mich bei diesem Thema aber auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen&#8230;</p>
<p>Ich hoffe, Du siehst mir meine &#8220;heiteren Minuten&#8221; nach, die ich tatsächlich hatte; ein unsachliches &#8220;Sich-lustig-machen&#8221; war jedoch nicht meine Absicht. </p>
<p>Ansonsten bin ich auf die Auswertungen gespannt und freue mich auf die ersten Ergebnisse.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>By: Johannes Moskaliuk</title>
		<link>http://blog.berndweiss.net/2008/06/04/spontane-und-eher-kritische-gedanken-zum-scholarzsurvey/comment-page-1/#comment-174</link>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 12:51:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.quantisozblog.de/?p=156#comment-174</guid>
		<description>Bernd, danke für Dein Feedback. Gerne nehme ich Dein Angebot an, Betatester für die nächste Runde zu sein.
 
Du machst Dich ja über das &quot;weder noch&quot; lustig. Zugegeben, das ist etwas merkwürdig. Gemeint ist: Ich nutze das Tool weder nie noch sehr häufig. Also: Ich kann mich nicht zwischen den beiden Extremen entscheiden. Ja, zur genauen Gestaltung der Lickertskalen gibt&#039;s kontroverse Meinungen, ich habe die beste Erfahrungen mit einer ungeraden Skala gemacht, zumal es eine &quot;JEIN&quot;-Entscheidung ja inhaltlich auch Sinn macht. 

Das der Fragebogen durchklickbar ist, ohne das man was ankreuzt hat den Grund, das damit Leute die auf eine oder mehrere Fragen (zum Beispiel weil sie den Fragebogen nur mal angucken wollen) nicht antworten möchten, nicht irgendwas ankreuzen können. Zusammen mit der Option &quot;Weiß ich nicht&quot; bzw. &quot;Kenne ich nicht&quot; kriegt man da die höchst mögliche Differenzierung zwischen motivierten oder abhängigen Missings, solchen die zufällig entstehen und Leuten, die sich tatsächlich nicht für das eine oder das andere entscheiden können oder wollen. 

Das die Varianz bei den einzelnen Items angeht, bin ich selbst gespannt, welche sich da als sinnig erweisen. Die schaffen es dann auch in die nächste Runde.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bernd, danke für Dein Feedback. Gerne nehme ich Dein Angebot an, Betatester für die nächste Runde zu sein.</p>
<p>Du machst Dich ja über das &#8220;weder noch&#8221; lustig. Zugegeben, das ist etwas merkwürdig. Gemeint ist: Ich nutze das Tool weder nie noch sehr häufig. Also: Ich kann mich nicht zwischen den beiden Extremen entscheiden. Ja, zur genauen Gestaltung der Lickertskalen gibt&#8217;s kontroverse Meinungen, ich habe die beste Erfahrungen mit einer ungeraden Skala gemacht, zumal es eine &#8220;JEIN&#8221;-Entscheidung ja inhaltlich auch Sinn macht. </p>
<p>Das der Fragebogen durchklickbar ist, ohne das man was ankreuzt hat den Grund, das damit Leute die auf eine oder mehrere Fragen (zum Beispiel weil sie den Fragebogen nur mal angucken wollen) nicht antworten möchten, nicht irgendwas ankreuzen können. Zusammen mit der Option &#8220;Weiß ich nicht&#8221; bzw. &#8220;Kenne ich nicht&#8221; kriegt man da die höchst mögliche Differenzierung zwischen motivierten oder abhängigen Missings, solchen die zufällig entstehen und Leuten, die sich tatsächlich nicht für das eine oder das andere entscheiden können oder wollen. </p>
<p>Das die Varianz bei den einzelnen Items angeht, bin ich selbst gespannt, welche sich da als sinnig erweisen. Die schaffen es dann auch in die nächste Runde.</p>
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